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VfB
gewinnt erstes Absteigsendspiel in Hühnerfeld |
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1:4 |
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Tore:
0:1
Michael Zägel (28., Handelfmeter), 0:2 Peter Lauer
(58.), 0:3 Manuel Schmidt (60.), 1:3 Andreas Uhl (63.),
1:4 Michael Kostka (80.). |
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Zuschauer: 300 |
SR:
Wilhelm
Bauer (Orscholz) |
In der
ersten Minute reagierte Theleys Torhüter René Paul bei einem
Kopfball von Kai Hussong glänzend. Dann aber bestimmte der
VfB das Spiel und ging in der 28. Minute in Führung. Michael
Sahl sprang der Ball an die Hand, Schiri Will Bauer zeigte
umgehend auf den Punkt. Michael Zägel ließ sich die Chance
nicht entgehen und verwandelte sicher. In der zweiten Hälfte
genügten Theley zwei Minuten, um den Sack zuzumachen: Peter
Lauer, nach tollem Zuspiel von Zägel, und Manuel Schmidt
sorgten für die Vorentscheidung.
Theleyer Freudentänze
Von SZ-Mitarbeiter PATRIC Cordier
Das hätte vor ein paar Wochen kaum noch jemand für möglich gehalten: Der VfB
Theley hat beste Chancen, doch noch den Klassenverbleib in der Verbandsliga zu
schaffen. Das 4:1 bei Schlusslicht Hühnerfeld könnte es bereits gewesen sein,
doch Trainer Fred Schneider mahnt - und fordert noch einen Sieg, um ganz sicher
zu gehen.

Und alles ist Jubel. Die
Theleyer feiern das 2:0 durch Peter Lauer - die Vorentscheidung. Foto: Hartung
Theley/Hühnerfeld.
Samstag Abend kurz vor 20 Uhr. Spieler, Trainer und Anhänger des
Fußball-Verbandsligisten VfB Theley hüpfen im Ludwig-Zeitz-Stadion in Hühnerfeld
wie auf einer Springburg. Mit dem 4:1-Erfolg beim Tabellenschlusslicht hat der
VfB einen vorentscheidenden Schritt Richtung Klassenverbleib gemacht. "Nein, wir
sind noch nicht durch", wehrte Trainer Fred Schneider vorzeitige Gratulationen
ab. "Man muss noch immer davon ausgehen, dass zwei Mannschaften absteigen. Wir
müssen also am Sonntag gegen Reiskirchen nochmal nachlegen."
Viel Glück zu Beginn
Dass Theley sich in der komfortablen Situation befindet, den Klassenverbleib aus
eigener Kraft endgültig klarmachen zu können, lag am Samstag auch an Torhüter
René; Paul. Nach 60 Sekunden musste sich der 22-jährige Schlussmann nach einem
Kopfball des Hühnerfelders Andreas Uhl ganz lang machen. Mit den Fingerspitzen
verhinderte Paul den Rückstand. "Es war klar, dass die Mannschaft, die in
Führung geht, die besseren Karten hat", meinte Schneider anschließend, "wir
haben nach dem Elfmeter aus einer sicheren Defensive unsere Konter fahren
können." Den angesprochenen Elfmeter gab es nach 25 Minuten. Hühnerfelds Michael
Sahl war im Strafraum der Ball an die Hand gesprungen. Michael Zägel setzte das
Leder ins äußerste linke Eck. Nach der Führung des VfB hatten die Gastgeber zwar
mehr vom Spiel, Gefahr ging von den Aktionen der Hühnerfelder aber nur selten
aus. So blieb es zur Pause beim 0:1 vor nur rund 200 Zuschauern.
Die von Routinier Michael Scholl organisierte VfB-Abwehr stand gut, auch wenn
Jan Morsch mit Hühnerfelds Markus Hummel einige Probleme hatte. Theley blieb
ruhig und konterte eiskalt. In der 55. Minute war Zägel auf der linken Seite
schön durchgelaufen, bediente in der Mitte Peter Lauer. Der hob den Ball von der
Strafraumgrenze über den herausstürzenden Torhüter Junkes zum 0.2. Fünf Minuten
später dann die endgültige Entscheidung. Wieder kam ein langer Ball in die
Spitze, Manuel Schmidt gewann das Laufduell gegen Hühnerfelds Michael Baldauf
und traf aus 18 Metern wunderschön ins lange Eck. Die Begeisterung unter den
mitgereisten Theleyer Fans war ebenso groß, wie das Entsetzen der Hühnerfelder.
Und es hätte noch schlimmer kommen können für die Hausherren. Nur eine Minute
nach dem 0:3 tauchte Lauer ganz allein vor dem Hühnerfelder Tor auf. Beim
Versuch, Torwart Junkes zu umspielen, wurde Lauer aber zu weit nach außen
abgedrängt, Chance vertan.
Praktisch im Gegenzug schaffte Hühnerfeld den Anschlusstreffer. Andreas Uhl traf
aus acht Metern. Doch obwohl Viktoria-Trainer Heiko Wilhelm mit Schimmelpfennig,
Piroth und Carlino drei zusätzliche Offensivkräfte brachte, musste man nie Angst
um den Erfolg des VfB Theley haben. Zwar bewiesen beide Teams, dass sie zu Recht
ganz unten in der Tabelle stehen, doch nur die Gäste zeigten den Willen, dort
auch wieder weg zu kommen. Den Schlusspunkt unter diese Partie setzte der
eingewechselte Michael Kostka in der 80. Minute, der Rest war Theleyer Jubel.
"Man muss noch immer davon ausgehen, dass zwei Teams absteigen. Wir müssen also
am Sonntag gegen Reiskirchen nochmal nachlegen."
VfB-Trainer Fred Schneider

Die andere Seite:
Enttäuschung pur. Hühnerfelds Michael Sahl (ebenfalls nach Theleys 2:0). Foto:
Wieck
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